Für CISOs

Evidenz für das Risikoregister, bevor der Vorfall eintritt.

CISOs brauchen für Risikoregister, Drittanbieter-Bewertung und Vorstandsreporting eine externe, unabhängig nachvollziehbare Evidenzlage — nicht erst nach einem Incident, sondern fortlaufend. CERTavia liefert genau diese Evidenz: deterministisch, kryptografisch signiert, in 90 bis 120 Sekunden.

Die Risikoperspektive

Infrastruktur-Lücken sind Risikoregister-Einträge

Eine unvollständige DNS-Konfiguration, fehlende KI-Governance-Deklarationen oder inkonsistente Crawler-Direktiven sind keine rein technischen Fußnoten — sie sind Risikopositionen, die in Risikoregister, Drittanbieter-Bewertung und NIS2-Dokumentation gehören. CISOs benötigen eine Methode, diese Lücken systematisch, wiederholbar und ohne manuellen Auditaufwand zu erfassen.

CERTavia liefert genau diese Methode: ein deterministisches Prüfverfahren über 80+ Parameter in 6 Clustern, mit binärem Ergebnis — SOVP-CERTIFIED oder SOVP-FAILED — und kryptografischer Signatur als Nachweisanker.

Vier Anwendungsfälle für CISOs

Wo der Nachweis konkret eingesetzt wird

Risikoregister-Evidenz

Jeder Scan dokumentiert den Infrastrukturzustand zu einem Zeitpunkt — geeignet als objektiver, externer Beleg für Risikoregister-Einträge zu Infrastruktur- und Lieferketten-Risiken, statt auf Selbstauskunft der IT zu vertrauen.

Drittanbieter- und Vendor-Risiko

Für Vendor-Risikobewertungen lässt sich die externe Infrastruktur von Lieferanten und Dienstleistern unabhängig prüfen — ohne deren Mitwirkung erforderlich, da ausschließlich öffentlich beobachtbare Parameter geprüft werden.

Vorstandsreporting

Der PDF Audit Report mit Executive Summary und Cluster-Bewertung ist direkt für das Reporting an Vorstand und Aufsichtsrat verwendbar — ein belastbares Dokument statt einer internen Selbsteinschätzung.

Incident-Readiness und Beweissicherung

Re-Scans im Annual-Subscription-Zyklus erzeugen eine fortlaufende, kryptografisch signierte Nachweiskette des Infrastrukturzustands — eine Evidenzspur, die bereits vor einem Sicherheitsvorfall existiert, statt erst danach rekonstruiert zu werden.

NIS2 Art. 21

Risikomanagementmaßnahmen technisch belegen

Art. 21 NIS2 verlangt von Betreibern wesentlicher und wichtiger Einrichtungen technische und organisatorische Risikomanagementmaßnahmen — unter anderem zu Netz- und Informationssicherheit, Lieferkettensicherheit und Krisenmanagement. CERTavia liefert den infrastrukturellen Baustein für den Nachweis dieser Maßnahmen: einen deterministischen, signierten Befund der technischen Infrastruktur-Integrität.

Die regulatorischen Schnittmengen zwischen NIS2, DORA und dem EU AI Act sind im Detail auf der Regulatorik-Seite beschrieben.

Risikorelevante Prüfcluster

80+ Parameter, gelesen als Risikolage

Dieselben deterministischen Parameter, die IT-Leiter als Implementierungsdetails betrachten, lassen sich aus CISO-Perspektive als Risikoindikatoren lesen.

DNS und kryptografische Grundintegrität

DNSSEC, CAA-Records, TLS-Zertifikatskette, HTTP-Sicherheitsheader, SPF und DKIM. Lücken hier sind klassische Angriffsflächen — Spoofing, Zertifikatsmissbrauch, fehlende Transport-Sicherheit.

KI-Zugangskonfiguration

Inkonsistenzen zwischen deklarierter und tatsächlicher Crawler- und WAF-Konfiguration sind ein Risiko für unkontrollierten Datenabfluss an KI-Systeme — ein Vektor, der in klassischen Pentests selten erfasst wird.

Maschinenlesbare Identität

Fehlende oder inkonsistente Authorship- und Entitätsdeklarationen erhöhen das Risiko von Identitätsverwechslung und Markenmissbrauch gegenüber automatisierten Systemen.

KI-Governance-Deklaration

AI Policy URL, Deepfake-Disclaimer, AI-Training-Opt-Out-Status und Kontaktstelle für KI-Anfragen. Lücken hier sind Reputations- und Compliance-Risiken mit direktem Bezug zu Art. 15 und Art. 50 EU AI Act.

Hinweis zur Parameterbasis: CERTavia unterscheidet zwischen regulatorisch verankerten Parametern (EU AI Act Art. 15, DORA, NIS2) und SOVP-Governance-Parametern. Der Report weist beide Kategorien separat aus — mit Bezug auf den jeweiligen regulatorischen Kontext.

Das passende Paket für die Risikofunktion

Preise für CISOs

Pro 1.490 €

Vollständiger JSON- und PDF-Output, Sovereign Vault ohne automatisches Ablaufdatum, maschinenlesbare Verifikations-URL, API-Output. Geeignet als Risikoregister-Beleg und für Drittanbieter-Bewertungen.

Annual Subscription 9.900 € / Jahr

Quartalsweise Re-Scans, Jahres-Nachweis, Änderungsbenachrichtigung, bis 25 Domains. Geeignet für laufendes Risiko-Monitoring über das eigene Portfolio und kritische Drittanbieter.

Enterprise ab 24.900 € / Jahr

Unbegrenzte Domains, monatliche Re-Scans, SLA 99,9 %, kombiniertes DORA und AI Act Reporting, vollständiger API-Zugang. Geeignet für portfolioweites Risiko-Monitoring mit SIEM-Integration.

Informiert bleiben

Regulatorische Entwicklungen im Blick

Das Compliance-Barometer liefert alle zwei Wochen aktuelle Auslegungen zu Art. 15, NIS2 und DORA — relevant auch für die Risikomanagement-Perspektive von CISOs.

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