Für IT-Leiter und CTOs

Was ein externer Scan über Ihre Domain-Infrastruktur feststellt

CERTavia prüft von außen, was jeder Crawler, jedes KI-System und jeder Prüfer ohne Systemzugang sieht: DNS, TLS, Sicherheitsheader, maschinenlesbare Deklarationen und KI-Governance-Angaben. 80+ regelbasierte Parameter in sechs Clustern, Ergebnis als JSON und als signierter PDF-Report.

JSON Output · SIEM-integrierbar · REST-API für CI/CD · kryptografisch signiert

Die technische Ausgangslage

Layer 0 ist die Entscheidungsebene

Mit Layer 0 bezeichnet CERTavia die Schicht unterhalb der Inhalte: DNS-Konfiguration, Transportverschlüsselung, Header und die maschinenlesbaren Dateien, die ein automatisierter Client vor dem eigentlichen Inhalt abruft (robots.txt, ai.txt, llms.txt, Schema.org). Wie einzelne KI-Anbieter diese Signale gewichten, legen sie nicht offen; messbar ist, ob sie vorhanden sind.

Ergebnis jedes Scans: SOVP-CERTIFIED (CES ≥ 75 und Cluster F ≥ 40), SOVP-FAILED oder bei Datenlücken INCOMPLETE. Laufzeit im Median rund 10 Sekunden. Die Prüfregeln sind fest, die Messwerte externer Prüfungen nicht immer: certavia.org wurde vom 06.08. bis 12.10.2026 38-mal gescannt, alle Ergebnisse CERTIFIED, CES zwischen 77,8 und 97,2. Cluster A wechselte zwischen 95 und 100; am 31.08.2026 stand Cluster D einmal auf 0 (CES 77,8), zwei Minuten später wieder auf 100 (CES 91,1). Ein Scan dokumentiert einen datierten Zustand (Referenzen).

Was CERTavia technisch prüft

80+ Parameter in 6 Clustern

Die sechs Cluster (A–F) sind hier in vier Themenbereichen zusammengefasst. Jeder Parameter ist regelbasiert und deterministisch. Kein probabilistisches Scoring, keine KI-Komponente im Prüfverfahren selbst.

DNS und kryptografische Grundintegrität

DNSSEC-Konfiguration, CAA-Records, TLS-Zertifikatskette, HTTP-Sicherheitsheader (HSTS, CSP) sowie E-Mail-Authentifizierung (SPF, DKIM, DMARC). Die Basisschicht, auf der alle weiteren Validierungsschritte aufbauen.

Datenschutz & Consent

Crawler-Direktiven in robots.txt, Konsistenz der Opt-In- und Opt-Out-Deklarationen für alle relevanten KI-Crawler, WAF-Response-Konsistenz, Consent Declaration Integrity.

Maschinenlesbare Identität und Authorship

Strukturierte Daten nach Schema.org, kanonische Entitätsdeklaration, AI-Discovery-Layer (ai.txt, ai.json, llms.txt), maschinenlesbare Authorship-Signale, agent-card.json, WebMCP-Konfiguration.

AI Governance Hard Gate

AI Policy URL, Datenschutz-KI-Abschnitt, robots.txt KI-Direktiven, Deepfake-Disclaimer, AI-Training-Opt-Out-Status, Kontaktstelle für KI-Anfragen (Cluster F). Diese öffentlich sichtbaren Deklarationen tragen als technischer Beleg zur Art.-50-Dokumentation bei; die Pflichten selbst (Zuordnung je Absatz im Glossar) prüft der Scan nicht vollständig, Art. 50 Abs. 3 gar nicht. Kernsignal ist /.well-known/ai-disclosure.json: Ohne diese Datei ist Cluster F rechnerisch 0 und CERTIFIED ausgeschlossen.

Hinweis zur Parameterbasis: CERTavia unterscheidet zwischen regulatorisch verankerten Parametern (EU AI Act Art. 50, DORA, NIS2) und SOVP-Governance-Parametern (ai.txt, agent-card.json, llms.txt). Der Report weist beide Kategorien separat aus — mit Bezug auf den jeweiligen regulatorischen Kontext.

Das technische Deliverable

API-fähig, maschinenlesbar, in bestehende Systeme integrierbar

JSON Output

Jeder Full Scan liefert einen maschinenlesbaren JSON-Output mit allen 80+ Parameterwerten, Cluster-Scores, Gesamt-Score und binärem Verdict. Direkt in SIEM-Systeme, Compliance-Dashboards und interne Reporting-Pipelines integrierbar.

Kryptografische Signatur

Der Report trägt eine Ed25519-Signatur über kanonisiertes JSON (RFC 8785); der öffentliche Schlüssel liegt als DNS-TXT-Record unter _sovp.certavia.org. Die Signatur ist unabhängig verifizierbar und dokumentiert Prüfzeitpunkt sowie Infrastrukturzustand manipulationssicher. Jeder Re-Scan erzeugt ein eigenständiges, signiertes Dokument.

Maschinenlesbare Verifikations-URL

Im Pro-Paket liefert CERTavia einen stabilen, maschinenlesbaren Endpunkt. Externe Systeme, Auditoren und Notified Bodies rufen den Compliance-Status automatisiert ab. Der Endpunkt folgt dem Sovereign Vault Protokoll mit 90-tägiger TTL im Basic-Paket und Speicherung ohne automatisches Ablaufdatum ab Pro.

API-Zugang

Ab dem Enterprise-Paket steht ein vollständiger REST-API-Zugang für die automatisierte Validierung unbegrenzter Domains zur Verfügung. JSON-Response mit allen 80+ Parameterwerten, Cluster-Scores und kryptografischem Nachweis. Geeignet für CI/CD-Integration und Portfolio-Monitoring.

API-Dokumentation ansehen

PDF Audit Report

Der strukturierte Report mit Executive Summary, Strategic Assessment über vier Cluster und Sovereign Vault Link ist übergabefähig an Vorstand, Compliance-Abteilung und externe Auditoren.

Integration in bestehende Infrastruktur

Ein Validierungsschritt, der in jeden Workflow passt

CERTavia ist als deterministischer Validierungsschritt konzipiert, der in bestehende IT-Governance-Prozesse integrierbar ist.

CI/CD-Integration

Der API-Endpunkt lässt sich als automatisierter Validierungsschritt in Deployment-Pipelines einbinden. Infrastruktur-Änderungen triggern einen Re-Scan und dokumentieren den Compliance-Status zum Deployment-Zeitpunkt.

SIEM und Monitoring

Der JSON-Output ist direkt in SIEM-Systeme und interne Monitoring-Dashboards integrierbar. Änderungsbenachrichtigungen im Annual-Subscription-Paket ergänzen das aktive Monitoring um einen externen Validierungspunkt.

Notified Body Workflow

Für die Integration in Prüfprozesse durch TÜV, DEKRA und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften stehen API-Zugang und White-Label-Integration auf Anfrage zur Verfügung.

SOVP: Die technische Grundlage

Ein deterministisches Protokoll, kein probabilistisches Scoring

CERTavia basiert auf dem Sovereign Validation Protocol (SOVP). Das Protokoll ist als IETF-Internet-Draft draft-litzki-sovp-04 veröffentlicht — ein Entwurf, kein verabschiedeter Standard — und als US-Provisional-Patent angemeldet (#64/005,737, Patent pending). SOVP umfasst 180+ Parameter in 20 Clustern. Der CERTavia-Scan führt davon 87 Prüfungen in sechs Clustern aus (79 bewertungswirksam, 8 Bonusprüfungen); 53 weitere SOVP-Parameter ohne Compliance-Bezug sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Zahl 180+ ist selbst ein Prüfergebnis: Bis zum 13.08.2026 nannte CERTavia 265+ Parameter. Ein Code-Audit konnte nur 181 Sub-Checks mit Datei und Zeile belegen, seitdem steht dort 180+.

Das Protokoll enthält ausschließlich regelbasierte, deterministische Parameter. Regeln und Gewichte sind fest und dokumentiert; die Messwerte externer Prüfungen (etwa TLS-Bewertung, Erreichbarkeit) können zwischen zwei Abrufen schwanken – kein probabilistisches Scoring, keine KI-Komponente im Prüfverfahren selbst.

Technische Protokolldetails, IETF Draft, Referenzimplementierung und Signaturarchitektur: Technologie →

Benchmark-Daten

Was der Benchmark zeigt – und was nicht

Von 567 Messungen in zehn Branchenlisten erreichte keine SOVP-CERTIFIED; der höchste gemessene Wert liegt bei 55,1. Bei den Juni-Läufen lief Cluster A in ein Rate-Limit und wurde ab etwa der 31. Domain eines Laufs als 0 statt als „nicht gemessen“ gewertet. Die Ursache ist seit 29.08.2026 behoben (Korrekturhinweis). Belastbar bleiben Cluster B–F sowie die nicht betroffenen Listen BaFin50 und AUTOMOTIVE50.

0
Median Cluster F
In allen zehn Listen; 52 % (ECOM100-DE) bis 90 % (BaFin50) der Domains ohne ein einziges AI-Governance-Signal.
65,2
Ø Cluster A BaFin50
Digitale Infrastruktur der 50 BaFin-Domains, Messung 11.06.2026, nicht vom Messfehler betroffen.
47,0
Bester Wert AUTOMOTIVE50
faurecia.com, 28 Punkte unter CES 75; Listen-Ø 29,5, bei 78 % der Domains Cluster F = 0.

Für IT-Leiter heißt das: Die Infrastruktur-Basis ist bei den gemessenen Finanzinstituten teilweise vorhanden, die maschinenlesbare KI-Governance-Schicht fehlt fast vollständig. Seit dem 02.08.2026 führen Datenlücken zum Ergebnis INCOMPLETE statt zu einem Nullwert. Details in der Benchmark-Übersicht.

Das passende Paket für jeden technischen Bedarf

Preise für IT-Leiter und CTOs

Pro EUR 1.490

Vollständiger JSON- und PDF-Output, Sovereign Vault ohne automatisches Ablaufdatum, maschinenlesbare Verifikations-URL, API-Output. Geeignet für die technische Evaluation und erste Dokumentation.

Annual Subscription EUR 9.900 / Jahr

Quartalsweise Re-Scans, Jahresbericht, Änderungsbenachrichtigung, bis 25 Domains. Geeignet für laufendes Infrastruktur-Monitoring mit externer Validierung.

Enterprise ab EUR 24.900 / Jahr

Unbegrenzte Domains, monatliche Re-Scans, SLA 99,9 %, Konsolidierte Infrastruktur-Evidenz mit Art.-50-Bezug und NIS2-/DORA-Zuordnung, vollständiger API-Zugang. Geeignet für portfolioweites Layer-0-Monitoring mit CI/CD-Integration.

Bei Annual Subscription und Enterprise wird automatisch Zugang zum Kundenportal freigeschaltet (Login per E-Mail-Link, kein Konto nötig); bei Pro ist Kundenportal-Zugang auf Anfrage möglich.

Nächster Schritt

Technische Evaluation starten

Der kostenlose Scan zeigt in Sekunden Verdict, CES und alle sechs Cluster mit sämtlichen Einzelparametern und Handlungsempfehlungen. PDF-Report, Signatur und Vault-Eintrag gibt es ab dem Basic-Paket.